Entstehung und Entwicklung
1626 während einer Pestepidemie gegründet, erhielt der Hoppenlaufriedhof 1828 seinen heutigen Namen. Die letzte Erdbestattung fand 1880 statt; mit einer letzten Urnenbeisetzung endete der Friedhofsbetrieb 1951. Für die Bundesgartenschau 1961 wurde das Gelände zu einer Parkanlage umgestaltet.
Der Standort liegt in Stuttgart.
Mit rund 2,8 Hektar lässt sich die Ausdehnung des Hoppenlaufriedhofs in Stuttgart vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Rosenbergstraße 7, 70174 Stuttgart verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Stuttgarts ältester erhaltener Friedhof ist heute ein historischer Park mit zahlreichen Grabdenkmalen. Die Grabsteine wurden bei späteren Umgestaltungen teilweise versetzt; ein sichtbares Denkmal bezeichnet deshalb nicht immer die ursprüngliche Grabposition.
Die Anlage bewahrt Grabdenkmale aus mehreren Jahrhunderten. Bei der Parkgestaltung 1961 wurden zahlreiche Steine neu angeordnet; ihr heutiger Standort ist deshalb nicht immer der ursprüngliche Bestattungsplatz. Zwei Brunnen, ein Schlechtwetterunterstand und Skulpturen ergänzten damals den Park. Von 2012 bis 2024 wurden 1.674 Grabmale konservierend restauriert.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 14 Orientierungspunkten, darunter Eingang 1, Andachtsort, Berliner Platz (Liederhalle), Eingang 2. Achten Sie bei einem Rundgang über den Hoppenlaufriedhof in Stuttgart auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Johann Heinrich Dannecker. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.