Grab und Bestattung

Grabarten

Hoppenlaufriedhof: historische Grabdenkmale, Ende der Bestattungen 1951 und Orientierung für die Suche nach einem Denkmal.

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Historische Grabformen statt neuer Grabstellen

Auf dem Hoppenlaufriedhof werden keine neuen Grabstätten vergeben. Die letzte Erdbestattung fand 1880 statt; mit der letzten Urnenbeisetzung endete der Friedhofsbetrieb 1951. Die erhaltenen Grabmale gehören heute zum historischen Bestand einer Parkanlage.

Für einen aktuellen Sterbefall oder eine Bestattungsvorsorge wenden Sie sich an die städtischen Friedhofsbetriebe. Ein auf dieser Anlage sichtbares Familiengrab ist kein Hinweis auf eine heute verfügbare Grabstelle.

Was ein Grabdenkmal erzählt

Die Steine bewahren Namen, Lebensdaten, Berufe und familiäre Beziehungen. Bildhauer, Schriftsteller und Verleger gehören ebenso zu den hier Beigesetzten wie Menschen aus dem alltäglichen Leben Stuttgarts. Johann Heinrich Dannecker und weitere Biografien bieten einen Einstieg in diese Stadtgeschichte.

Viele Grabsteine wurden bei der Umgestaltung zur Bundesgartenschau 1961 versetzt. Unterscheiden Sie deshalb zwischen der heutigen Position eines Denkmals und dem ursprünglichen Bestattungsort. Eine Inschrift allein liefert keine exakte Lage der historischen Beisetzung.

Der jüdische Teil

Zur Geschichte der Anlage gehört ein eigener jüdischer Friedhofsteil. Hinweise auf eine historische Schließung betreffen den Bestattungsbetrieb; daraus lässt sich keine aktuelle Zugänglichkeit ableiten. Beachten Sie die Beschilderung vor Ort und betreten Sie abgesperrte Bereiche nicht.

Ein bestimmtes Denkmal finden

Notieren Sie Namen und Lebensdaten, vergleichen Sie den Aushang vor Ort und nutzen Sie die Grabsuche. Die interaktive Karte hilft bei der Ankunft. Sie stellt kein vollständiges Verzeichnis der historischen Grabmale dar.

Für Auskünfte zum Bestand und zu zulässigen Arbeiten ist die städtische Verwaltung die Anlaufstelle.